Veranstaltungen

Hier ist Berlin! - Geschichte(n) aus der Sammlung des Stadtmuseums
Erleben Sie in der Dauerausstellung des Märkischen Museums einen Stadtspaziergang der besonderen Art durch fast 800 Jahre Berlin. Schlendern Sie durch Straßen, über Plätze und verweilen Sie an Objekten, die ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Entdecken Sie dabei Bekanntes, Unbekanntes und einige Schätze aus der Berliner Geschichte, die lange im Depot verborgen waren.

Dauerausstellung

Wann:
Di-So 10-18

Wo:    
Märkisches Museum, Am Köllnischen Park 5,10179Berlin

Eintritt:
5,00 / erm. 3,00



Auf Papier. Prinzen, Pfarrer, Kupferstecher

Menschen im barocken Berlin, Präsentation der grafischen Sammlung

Im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich das bis dahin beschauliche Berlin zur Metropole des jungen preußischen Staates. Im Jahr 1709 zählte die Stadt rund 55.000 Einwohner. Die militärischen Garnisonen eingerechnet, hatte sich diese Zahl bis 1800 auf 170.000 verdreifacht. Berlin war damit nach Wien die zweitgrößte Stadt im deutschsprachigen Raum. Wer waren die Menschen, die damals in Berlin lebten?

Hunderte Zeichnungen und grafische Darstellungen im Bestand der Grafischen Sammlung des Stadtmuseums Berlin geben darüber Auskunft. Hier finden sich Bildnisse von Königen, von Angehörigen des Hofes, des Verwaltungsapparates und des Militärs, von Wissenschaftlern, Pfarrern, Ärzten, Kaufleuten und Künstlern, sowohl Christen als auch Juden. Unter ihnen gibt es bekannte, aber auch vergessene Berliner, wie den Zeichner Daniel Chodowiecki und den Leibarzt Friedrichs des Großen, Johann Carl Wilhelm Moehsen.

Andreas Teltow, Leiter der Grafischen Sammlung, stellt ausgewählte Portraits vor. Papierrestauratorin Katharina Plate analysiert Erhaltungszustände und zeigt, wie solche zeitgeschichtlichen Zeugnisse bewahrt werden können. Präsentiert werden ausschließlich Werke, die nicht in der Sonderausstellung „Schloss.Stadt.Berlin.“ zu sehen sind, darunter unbekannte Arbeiten.

When:
Do 15. März 2017, 18:00

Where:    
Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178, Berlin

tickets: 3,00 erm. 2,00

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Bilder vom barocken Berlin

Aus den Beschreibungen Friedrich Nicolai

Kein anderer hat die barocke Residenzstadt Berlin so ausführlich beschrieben wie der Autor, Historiker, Verleger und Aufklärer Friedrich Nicolai. Seine Schriften liefern noch heute ein anschauliches Portrait der Gebäude und Straßenzüge, der einheimischen und eingewanderten Menschen oder des seinerzeit fortschrittlichen Manufakturwesens.

Eine spannende, bebilderte Zeitreise im ehemaligen Wohnhaus Nicolais mit kommentierter Lesung mit Verleger Dieter Beuermann sowie Marlies Ebert (Textauswahl), Matthias Hahn und Ines Hahn vom Stadtmuseum Berlin.

Eine Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

When:
Do 2. März 2017, 18:00

Where:    
Nicolaihaus, Brüderstraße 13, 10178 Berlin

free entrance

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Andreas Schlüter

Spielfilm, Deutschland 1942
„Kurfürst Friedrich III. hegt den Wunsch, seine Residenz durch monumentale Bauten und Denkmäler zu verschönern. Die repräsentativen Entwürfe sollen auch nach außen sichtbar Friedrichs Willen zu Größe und Macht zum Ausdruck bringen. Nach einigen Intrigen am Hofe wird schließlich der Architekt Andreas Schlüter mit dem Entwurf eines Reiterstandbildes des Kurfürsten beauftragt. Daneben widmet Schlüter sich auch der Vergrößerung und Verschönerung des gesamten Schlosses.“ (filmportal.de) Nationalsozialistischer „Großfilm“, in dem sich der genialische, von Heinrich George verkörperte Architekt nach vielen Intrigen und Niederlagen zu seiner Berufung als Erneuerer der preußischen Baukunst durchsetzen kann.
Mit einem einführenden Vortrag von Filmhistoriker Jan Gympel!

When:
Mo 13. Februar 2017, 18:00

Where:    
Brotfabrik, Caligariplatz 1, 13086 Berlin

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Schloss.Stadt.Berlin. - Die Residenz rückt in die Mitte (1650 – 1800)

Jahrhundertelang prägte das Berliner Schloss die Stadt. Nach schweren Kriegsschäden im Auftrag der DDR-Machthaber gesprengt, entsteht es nun als Humboldt-Forum in zeitgemäßer Funktion neu. Städtischer Mittelpunkt war das Schloss aber nicht von Anfang an. Erst der Große Kurfürst und die preußischen Könige rückten es durch den nach Westen gerichteten Ausbau ihrer Landeshauptstadt vom Rand in die Mitte. 

Die Sonderausstellung im Ephraim-Palais widmet sich auf drei Etagen dem Berliner Schloss und seiner Bedeutung für die Stadt und ihre Bewohner.  Zeitgenössische Grafiken, Gemälde und Pläne zeigen, wie es zum städtebaulichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zentrum wurde. Fragmente des zerstörten Schlosses aus der Sammlung des Stadtmuseums Berlin erinnern an die verlorene Pracht des barocken Repräsentationsbauwerks, mit dem der erste Preußenkönig seinen Anspruch auf die Krone untermauerte.

When: 
25. November 2016 bis 23. April 2017
Di,Do-So: 10-18, Mi 12-20

Where:    
Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin

ticket:    
6,00 / erm. 4,00
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Vom Kaufhaus zum Tacheles

Fotografien der Friedrichstraßen-Passage in Berlin

Bekannt wurde sie nach der Wende als wilde Ruine namens „Tacheles“, erbaut wurde sie jedoch als Konsumpalast: die Friedrichstraßen-Passage in Berlin-Mitte. Erstmalig zeigt das Deutsche Technikmuseum großformatige Originalaufnahmen der Passagen, die 1908 von dem Berliner Fotograf Franz Kullrich (1864–1917) angefertigt wurden. Ergänzt werden die historischen Bilder durch Fotografien von Andreas Rost (*1966), der als Mitbesetzer und Mitgründer des Tacheles die Zeit nach 1990 dokumentiert hat.

When: 
12. Oktober 2016 bis 4. April 2017
Di-Fr: 9:00-17:30, Sa, So 10:00-18:00

Where:    
Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin

tickets:    
8,00 / erm. 4,00
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